Stefan Pente Die Galerie Koch und Kesslau präsentiert Stefan Pente mit neuen Arbeiten in einer Einzelausstellung. Thematisch beschäftigt sich Stefan Pente in seinen Arbeiten mit Regelsystemen, Start-, Weg- und Ziel-konditionierung, mit Feldern für Dramaturgien. Er verwendet dabei die Formensprache virtualisierter Spiel- und Sportwelten von Kinderzimmercomputern - Hütchenspiele, Springreiten, Hürdenlauf, Tennis etc. In einer flachen Wandarbeit aus unterschiedlichen, am Computer gezeichneten und vergrö&ßerten Materialimitaten und Gegenständen wie Mauerwerkstücken, Holz, Gitter, Pflanzungen, Sandhügeln, Wasser, Leitern etc. wird ein Strukturmodell aufgebaut - ein Dramaturgieentwurf oder eine choreografische Skizze. Neben der Wandarbeit zeigt Stefan Pente ein abstraktes, die Augen durch das heftige Blinken bunter Farbkreise reizendes Video. Vertont ist das gesamplete Bildmaterial (es stammt von einem Tape mit Lichteffekten für houseparties zuhause) mit den akustischen Logos verschiedener Videoverleihe für homeentertainement. Stefan Pente wurde vor zwei Jahren mit Videoarbeiten bei Koch und Kesslau vorgestellt.


Stefan Pente

1964 geboren in Zürich/CH, lebt in Zürich und Berlin
1992-94 Studium an der Weiterbildungsklasse für Bildende Kunst an der Hochschule für Gestaltung            in Zürich CH


Ausstellungen

1989 Produzentengalerie Zürich CH
1992 Kunsthaus ôrlikon ZürichCH
1993 Akademie der Künste in Arnheim NL
           Kunsthof WBK Zürich CH (Einzelausstellung)
1994 Gefängnisturm Baden CH
           Museum für Gestaltung Basel CH
           Helmhaus Zürich CH

1995 attitudes CAN Neuchatel CH
           Night at the show ZürichCH
           Kunsthaus Glarus CH
1996 attitudes Cabines des Bain Fribourg CH
           wir werden es gemacht haben können H Raum Berlin D
           fideri fidera videorallala Kino Xenix Zuürich CH
1997 Projektraum Zürich CH
           Helmhaus Zürich CH
           Kunstsalon an der Volksbühne, Berlin D
           Galerie Koch und Kesslau Berlin D
           Art Forum Berlin, art club Berlin (internationales Videoforum)
1998 art club Wien und Barcelona
1999 Galerie Koch und Kesslau, Berlin
2001 "under pressure", Swiss Institute of Contemporary Art, New York USA
           "under pressure", Museum of Contemporary Art in Tucson USA
           Galerie Koch und Kesslau, Berlin
2001 4free, Büro Friedrich, Berlin


Aktionen

1993 Kunsthalle Zürich CH
           Wohlgroth ZürichCH
1994 Kunsthalle WilCH
           Museum für Gestaltung Basel CH
1995 Projektgalerie Zürich CH
           H Raum Berlin D
1997 Projektraum Zürich CH
1998 auf eine andere Art Berlin-Chicago KuLe-Theater Berlin D
1999 Extension 1/in situ productions, Berlin
           Extension 1/in situ productions, Antwerpen
2000 Extension in San Sebastian, Fribourg, Paris, Hong Kong


Auszeichnungen und Preise

1995 Stipendien der Stadt Zürich Eidgenössischer Preis für freie Kunst